Gustav de Wet
Wie ist Ihr beruflicher Werdegang? Nachdem ich 1994 die Universität von Pretoria in Südafrika mit dem Abschluss zum Maschinenbauingenieur verlassen hatte, begann ich in der Privatwirtschaft zu arbeiten. Weiterhin studierte ich nebenberuflich, um meine Ehrenauszeichnung im Bereich Maschinenbau zu erhalten, welche ich dann 1995 erhielt. In 2005 vollendete ich einen einjährigen MAP-Kurs (Management Führungsfortbildung) an der Witwatersrand Wirtschaftshochschule. Nach meinem Studium startete ich 1994 meine berufliche Laufbahn bei der Firma Koch Südafrika (einer Tochtergesellschaft der Koch GmbH) als Maschinenbauingenieur. Als Mitarbeiter der Vertriebsabteilung gewann ich wertvolle Erfahrungen über unsere Produkte wie z.B. Absetzer, Rückladegerät, Schiffsbelader und Förderbandanlagen. In 2001 nahm ich eine neue Aufgabe bei Bateman Engineering als Projektingenieur an, mit der Spezialisierung auf Anlagen und Über-Land-Förderbänder. Durch diese Möglichkeit erhielt ich ein größeres Verständnis über das Gesamtkonzept von „Materials Handling“ innerhalb von Betriebsstätten. Meine Frau und ich zogen 2005 nach Australien, nachdem ich bei ThyssenKrupp Materials Handling Australia eine Position als Konstrukteur annahm. Bereits 2007 wurde ich zum Abteilungsleiter befördert.
Beschreiben Sie bitte einen Arbeitsalltag. Was sind Ihre täglichen Herausforderungen? Als Abteilungsleiter des Maschinenbaus trage ich die Verantwortung für die Abteilung Konstruktion und die technischen Zeichnungen. Die technische Dokumentation liegt ebenso in meinem Verantwortungsbereich wie auch die Erstellung von Betriebshandbüchern und die Dokumentenkontrolle. Die größte Herausforderung sind zurzeit die Identifikation und die Aufbereitung von aktuellen Arbeitsabläufen, um den Informationsfluss und die Effizienz zu steigern. Aufgrund der Art unseres Geschäftes muss die Teamarbeit stetig gefördert werden. Dadurch werden ebenfalls Mitarbeiterpotenziale herausgefiltert, die dann durch Entwicklungsmaßnahmen ergänzt werden.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Als frisch gebackener Vater ist es mein Ziel eine Balance zu schaffen, in der ich Zeit für meine Familie finde, aber dem Unternehmen mit vollem Einsatz zur Verfügung stehe. In meiner Freizeit nehme ich an vielen sportlichen Aktivitäten wie Rugby und Tennis teil. Der Modellbau ist auch eines meiner Hobbys. Zurzeit arbeite ich fleißig an einem vorbildgetreuen Modell des größten Schaufelrad-Rücklader welcher von ThyssenKrupp Australia für Iron Ore Industry gebaut wurde. Ebenso habe ich eine Leidenschaft für Schmuck & Edelsteine. Hier entwerfe ich verschiedene Schmuckstücke, um diese danach mit verschiedenen Materialien zu erstellen.
Was würden Sie berufserfahrenen Bewerbern raten? ThyssenKrupp Materials Handling ist ein wunderbares Unternehmen, um als Ingenieur zu arbeiten. Hier stellen sich einem jeden Tag neue Herausforderungen, die gelöst werden müssen und dabei innovatives Denken gefordert wird. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Ideen, um Verbesserungen zu erzielen- nicht nur in Bezug auf das Unternehmen, sondern auch für unsere Produkte. Das beste Gefühl von Zufriedenheit vermittelt einem ein Blick auf die gewaltigen Anlagen am Ende eines Projektes. Als Ergebnis unserer Teamarbeit wurden diese entworfen und in Betrieb genommen und Du weißt, dass Du ein Teil dieses Teams bist. ThyssenKrupp Materials Handling ist ebenso Teil des großen ThyssenKrupp Konzerns. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Möglichkeiten überall auf der Welt.
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